DAVE zum Mietendeckel-Urteil des Bundesverfassungsgerichts: „Zum Wohl der Mieter herrscht wieder ein Marktgleichgewicht, das mehr neuen Wohnraum entstehen lassen kann“

Stuttgart, 16. April 2021 – In seinem heutigen Urteil hat das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel für verfassungswidrig erklärt, da er gegen das Grundgesetz verstoße. Dazu die DAVE-Partner Corvin Tolle, Jens Lütjen, Peter Schürrer und Axel Quester:

„Es ist ein gutes Gefühl für uns Unternehmer die sich an geltendes Recht halten, dass das Verfassungsgericht heute eindeutig zugunsten des bundeseinheitlichen Mietengesetzes entschieden hat. Das Vertrauen zwischen Mieter und Vermieter kann jetzt wieder hergestellt werden. Unsere Hausverwaltungen werden mögliche Mietrückforderungen mit Augenmaß bewerten. In Zeiten von Corona werden wir niemanden mit Mietrückzahlungen in finanzielle Bedrängnis bringen. Unter dem Strich bleibt, dass zum Wohl der Mieter jetzt wieder ein Marktgleichgewicht herrscht, das mehr neuen Wohnraum entstehen lassen kann.“

„Das Urteil sorgt für zurückgewonnenes Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit und auch in die Balance aus öffentlichen und privatwirtschaftlichen Investitionen. Gleichermaßen wird die Entscheidung für mehr Wohnungsbau, mehr Investitionen und damit auch mehr sozial gebundene Neubauvorhaben sorgen.“

„Ferner hat das Urteil eine Signalwirkung für die bundesweite Immobilienlandschaft und damit auch für die Kreditwirtschaft, die insbesondere in Zeiten von Covid-19 verunsichert ist – diese kann und wird mit diesem Urteil kraftvoller Projekt- und Quartiersentwickler unterstützen. Ein wichtiges Signal, um daraus resultierend auch regelmäßig vorhandene Quoten zu gefördertem Wohnungsbau umzusetzen und zu realisieren.“

„Das Verfassungsgericht hat festgestellt, dass der Berliner Senat in dieser Angelegenheit keine Gesetzgebungskompetenz hat. Gleichzeitig steht noch eine Entscheidung des ersten Senats des BVG aus, ob die Mietpreisbremse an sich verfassungskonform ist. Unabhängig von diesen Entscheidungen halten wir die Mietpreisbremse für ein falsches Instrument. Die Neubautätigkeit zeigt in vielen Städten Wirkung, Mietpreise steigen nur noch verhalten. Einige Prognosen sehen stagnierende Mieten. Regulierende Eingriffe wie die Mietpreisbremse würgen die Neubautätigkeit ab, fördern statt regulieren ist der richtige Weg."

Weitere Informationen zu DAVE:
Der Deutsche Anlage-Immobilien Verbund (DAVE) ist ein Zusammenschluss von 12 Immobiliendienstleistungsunternehmen, davon elf inhabergeführten, mit knapp 600 Experten an 30 Standorten in Deutschland. DAVE bietet somit bundesweite Präsenz verbunden mit hoher lokaler Kompetenz. Die DAVE-Partner vertreten die Interessen von Unternehmen, Institutionen, Erbengemeinschaften und Privatpersonen sowohl als Käufer als auch als Verkäufer. Kunden profitieren von der Vernetzung aller 12 Partner in den Bereichen An- und Verkauf, Marktanalysen, Objektbewertung, Bestandsverwaltung sowie Portfolio-Optimierung. Weitere Informationen unter www.dave-net.de.

Ansprechpartner:
Martina Rozok
ROZOK GmbH
T +49 30 400 44 68-1
M +49 170 23 55 988
m@rozok.de
www.rozok.de

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Dave ist ein Zusammenschluss aus renommierten Maklern aus ganz Deutschland, die ihre Expertise rund um Wohn-, Gewerbe- und Investmentimmobilien bündeln. So wird die regionale Expertise mit deutschlandweitem Netzwerk zum größtmöglichen Nutzen für Immobilien-Anleger, Investoren und Immobilien-Eigentümern.

Die Partner und Standorte – deutschlandweit Immobilien kaufen und verkaufen

Das deutschlandweite Netzwerk deckt die Metropolregionen mit 20 Standorten von Hamburg bis München über Berlin, Bonn, Leipzig, Köln, Bremen, Chemnitz, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Hannover, Heidelberg, Karlsruhe, Kiel, Mannheim, Münster, Oldenburg, Rostock oder Stuttgart sehr gut ab. Die Partner selbst sind ebenfalls gut vernetzt, so bringt die Kreissparkasse Köln das gesamte Sparkassennetzwerk mit ein, Schürrer & Fleischer mit über 100 Partnern bringt ebenfalls enorme Flächendeckung mit.

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